Über die Kampagne

Wie ist die Idee entstanden?

Während des Lockdowns in der Corona-Krise wurde schnell klar, dass die Unternehmen im Gelsenkirchener Stadtteil Hassel und in den Hertener Stadtteilen Westerholt und Bertlich zum Teil existenzbedrohende Umsatzverluste erlitten haben. Das Ziel musste sein, sich aktiv gegen die Auswirkungen der Corona-Krise zu stemmen und neue Perspektiven für die kleinen lokalen Unternehmen in den Stadtteilen zu entwickeln.

Was ist die Idee?

Zum einen soll Unternehmen eine Beratungsmöglichkeit gegeben werden, denn die Hilfspakete des Bundes und des Landes bieten Abhilfe, sind aber möglicherweise hinsichtlich ihrer Umfänglichkeit und ihrer Zugangswege nicht allen Betroffenen in den Stadtteilen bekannt.

Zum anderen soll die Aufmerksamkeit der Anwohnerinnen und Anwohner auf Produkte und Dienstleistungen vor Ort gelenkt werden, wobei die Erreichbarkeit vor Ort und die Attraktivität kurzer Wege mehr denn je zentrale Argumente im Kaufverhalten sind.

Wie ist das Kampagnenmotto zu verstehen?

Der Name für die Kampagne liegt auf der Hand, denn „Watt willste woanders?“, wenn du in Hassel, Westerholt und Bertlich bereits fündig werden kannst. „Guck erstmal in Hassel!“ oder „Guck erstmal in Westerholt & Bertlich!“ und du kannst dir andere Wege sparen.

Was beinhaltet die Kampagne?

Beratungsangebot für Unternehmen zu den Hilfspaketen des Bundes und des Landes, wobei im Vordergrund steht,

> geeignete Gesprächspartnerinnen und -partner bei Wirtschaftsförderungen, IHK, HWK (Konzept der kurzen Wege) zu vermitteln und

> Hilfestellung bei der Konkretisierung von Anfragen an die zuständigen Akteure zu geben.

Das Stadtteilbüro Hassel.Westerholt.Bertlich stellt dafür feste Ansprechpartner, unter Coronabedingungen geeignete Räumlichkeiten und regelmäßige Termine zur Verfügung.

Vielfältige Maßnahmen und Aktionen, um die Anwohnerinnen und Anwohner zum Erwerb von Produkten und Dienstleistungen im eigenen Stadtteil zu motivieren.

  • Professionelle Umsetzung des Mottologos für Druck- und Onlinezwecke
  • Herausgabe von ansprechenden Werbeartikeln wie Einkaufstaschen aus umweltfreundlichem Material, Kühlschrankmagnete und Notizblöcke (Fotos)
  • Plakatierung auf Groß- und anderen Werbeflächen sowie in den Geschäften (Foto)
  • Informationsstände auf dem Wochenmarkt von Hassel und Westerholt
  • Online-Präsenz über eine eigene Internetseite

Wer steht hinter der Kampagne?

Das konkrete Konzept hat sich in Gesprächen mit vielen Beteiligten entwickelt. So suchten die Initiatoren der Idee, die Unternehmensvertretungen in Westerholt (Werbe- und Interessengemeinschaft Westerholt) und in Hassel (Netzwerk „Wir in Hassel“), sowie das Stadtteilbüro Hassel.Westerholt.Bertlich von Anfang an den Kontakt zur Lokalpolitik und den Wirtschaftsförderungen der Städte Herten und Gelsenkirchen, in denen sie starke Mitstreiter fand. Darüber hinaus fand die Initiative schnell einen großen Unterstützerkreis in der lokalen Wirtschaft

Lassen Sie sich beraten!

Beratungen werden jeden Donnerstag in der Zeit von 13 bis 18 Uhr von Birgit Mordhorst im Torhaus 10 (Räumlichkeiten des Stadtteilbüros Hassel.Westerholt.Bertlich), Egonstraße 10 in Gelsenkirchen-Hassel durchgeführt.

Es wird um vorherige Terminvereinbarung unter 0209/169-6922 oder birgit.mordhorst@herten-gelsenkirchen.de gebeten.